„Meine Webseite ist viel zu klein, ich bin so unwichtig, für mich interessieren sich keine Hacker“

 

FALSCH!

 

Nicht nur Unternehmen sind gefährdet.
Während weltweit die Schäden, die durch Cyberkriminalität in Firmen, Organisationen und Unternehmen und Regierungstellen verursacht werden ständig zunehmen, (für 2019 werden diese auf 2 Billionen Euro geschätzt), so sind auch immer mehr Privatpersonen von Cyberkriminalität betroffen. Eines der größten Risiken spielt dabei der Identitätsdiebstahl.
Trotzdem sind sich viele User, trotz Aufklärung, der Gefahren nicht bewuss. Ja selbst Firmen und Unternehmen unterschätzen die Gefahren enorm. Viele sind sich noch immer nicht bewusst, was Cyberkriminalität heute für sie bedeuten und anrichten kann. Welche Bedrohungen dabei auf uns warten.

Das Problem bei der Cyberkriminalität
Leider wird meist nur von den großen Cyberattacken berichtet. Dabei finden viele Angriffe auf Sicherheitslücken nahezu täglich innerhalb von Unternehmen, aber auch auf Privatpersonen statt. In den USA ist schon jeder Dritte User einmal Opfer von Identitätsdiebstahl geworden. Aber auch in Deutschland ist dies ein ernstzunehmendes Problem. Allein über 40 Mitglieder des deutschen Bundestages sind schon Opfern von Identitätsdiebstahl geworden. Das schlimme daran, gerade die deutschen Gesetze, die dem verbraucherschutz dienen sollten, machen es solchen Kriminellen besonders einfach, hier besteht dringender Nachholbedarf. Leider übersehen manche Daten- und Vebraucherschützer die wirklichen Gefahren, weil sie sich auf die flaschen konzentrieren, aber das ist ein anderes Thema, über welches wir gerne mal mit Daten- und Verbraucherschützern diskutieren würden.

Angreifer sind täglich kontinuierlich auf der Suche nach Lücken in Systemen von Firmen, Unternehmen aber auch privaten Rechnern aber auch zunehmend auf Smartphones und anderen mobilen Endgeräten. Und selbst die kleinsten privaten Webseiten sind Ziel von Hackern, aus den verschiedensten Gründen. Sei es, nur um sich zu profilieren, oder aber, viel schlimmer, um auf privaten Seiten sogenannte Phishing Seiten zu installieren, über welche dann zum Beispiel Bankdaten ausspioniert werden. Im schlimmsten Fall sieht sich ein privater Webseitenbetreiber plötzlich mit der Polizei konfrontiert.

Heute ist jeder betroffen und Sie können schon Morgen das nächste Opfer sein! Was tun?
Sicherheit muss nicht teuer sein und fängt bei jedem User selber an. Aber genau da liegt das Problem, die meisten User denken, dass Sie zu uninteressant sind, anderen ist die Einrichtung von Sicherheitssoftware zu kompliziert. Doch genau dafür gibt es Abhilfe. Es gibt viele Angebote zum Beispiel zur Unterrichtung im richtigen Umgang mit der entsprechenden Software. Die Stiftung Digitale Sicherheit bietet solche Seminare an, für Fördermitglieder kostenlos, für alle anderen gegen eine kleine Spende oder auch ganz kostenlos.

Informieren Sie sich!
Das wichtigste im Umgang mit den neuen Medien ist, seien Sie wachsam, informieren Sie sich.