Nun also war der Bund an der Reihe. Am 28. Feburar wurde bekannt, dass es einen umfangreichen Hackerangriff auf die Bundesregierung gegeben hat, bei dem viele sensiblen Daten abgegriffen wurden.

Das Schlimme: Die Attacke war schon im Dezember 2017 den Sicherheitsbehörden aufgefallen, war aber wohl schon seit 2016 im Gange. (Was haben die solange gemacht?) Wenn also schon unseren Sicherheitsbehörden nicht auffällt, dass sie gehackt werden, wie sieht es dann mit der privaten Sicherheit aus? Laut den Sicherheitsbehörden ist das Auswärtige Amt von dem Angriff betroffen. Immer noch unklar ist, ob die Hacker auch in weitere Ministerien eindringen konnten. Die üblichen Verdächtigen sind mal wieder die Russen, obwohl inziwschen bekannt wurde, dass von diesem Angriff mehrere Staaten betroffen waren, darunter auch ehemalige Sowjetrepubliken. Aber die Russen sind nun mal immer die Bösen. Wie gut dass NSA, CIA und andere unsere Freunde sind und uns niemals ausspionieren würden. Bislang gibt es keinen Beweis dafür, dass der Hackerangriff aus Russland gelenkt wurde. Und wie sagte John McAfee dazu: „Wenn man behauptet das man Zeichen gefunden hat, das es die Russen waren, dann garantiere ich ihnen das die es nicht waren. “Zumindest hat der Generalbundesanwalt Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen.