Laut Thüringens Chef-Datenschützer Lutz Hasse würden sich 99 Prozent der deutschen Whatsapp-Nutzer „deliktisch“ verhalten, weil sie dem Betreiber (Facebook) Zugang zu den Daten ihrer Kontakte geben.

Hasse warnt vor der privaten Nutzung von Whatsapp mit Verweis auf ein Gerichtsurteil. Denn wer den Messenger nutze, erlaube dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen. Doch die Zustimmung dazu dürfe jemand Whatsapp nur geben, wenn auch alle User, die im Adressbuch des Nutzers stehen, dem vorher zugestimmt hätten.

In der Praxis dürfte aber genau diese Zustimmung fehlen und damit sei die Nutzung des Dienstes in der Regel rechtswidrig, sagte Hasse. Diese Sicht von Datenschützern habe 2017 auch das Amtsgericht Bad Hersfeld in einem Urteil bestätigt. „Diese Entscheidung betrifft alleine Privatleute“, sagte Hasse.

Aus Sicht Hasses sei der Einsatz von WhatsApp besonders an Thüringer Schulen unzulässig. Denn die über WhatsApp gesendeten Daten würden in die USA übertragen, dies ist nach den Thüringer Landesgesetzen für Daten aus dem Schulbereich nicht zulässig.

Warum also nicht umsteigen auf einen Messengerdienst der genauso funktioniert, aber nach EU Richtlinien den Datenschutz gewährleistet, zudem verschlüsselt ist und statt von einer US Firma in der Schweiz betrieben wird? Unter https://wire.com finden Sie einen solchen Messenger. Für die private Nutzung ist der Wire Messenger kostenlos.

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